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Private Anlaufstelle für Erbschleicher Opfer und pflegende Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen

Seit 2010 befasse ich mich mit dem Thema Erbschleicherei.

In meinem Buch: Willenlos – Wehrlos- Abgezockt / Erbschleicherei beschreibe ich die Vorgehensweise der Erbschleicher.

Meine Aussagen stützen sich nicht nur auf eigene Erfahrungen mit  dem Thema, sondern auch auf Gutachten von einer Psychologin und einem Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht.

Erbschleicher gehen immer professioneller vor.

Ihre Opfer werden gezielt ausgesucht. Dann schlagen sie zu und verfolgen kontinuierlich ihr Ziel.

Verzweifelte Angehörige erhoffen, durch einen Prozess an den Nachlass ihrer Verstorbenen zu kommen.

Die Chancen, diesen Prozess zu gewinnen, sind sehr gering. Zurück bleiben die Angehörigen mit ihrer Wut, ihrem Ärger und Unverständnis. Aber auch tiefe Traurigkeit, Hilflosigkeit und Dankbarkeit   - ein Wechselbad der Gefühle.

Im Laufe der acht Jahre, in denen ich mich mit dem Thema Erbschleicherei beschäftige haben mich unzählige Menschen aus ganz Deutschland und vereinzelt aus dem Ausland kontaktiert.

Ich habe immer das gleiche Schema feststellen können, wie Erbschleicher vorgehen.

-        Die Person wird ISOLIERT

-        Die Person wird ABHÄNGIG gemacht

-        Der Person wird ein SCHLECHTES GEWISSEN suggeriert

In Deutschland leben ca 1,6 Millionen an Demenz Erkrankte. Nach Schätzungen wird sich die Zahl bis 2050 verdoppeln. In persönlichen Gesprächen schildern mir Menschen ihre Ängste.

Angst ist ein Grundgefühl. Es ist zu unterscheiden zwischen „gesunder“ und ungesunder“ Angst. Es gehört zu unserer Lebensaufgabe, Bewältigungsstrategien für eine angemessene Reaktion auf Ängste zu entwickeln. Meistens gelingt das auch. Altersängste sind sehr konkret.

Wir haben Angst

-        vor fortschreitendem körperlichen und geistigen Verfall

-        Angst davor, zum Pflegefall zu werden

-        Angst vor dem Alleine gelassen werden, vor der Einsamkeit

-        Angst vor dem Sterben und vor dem Tod.

Einsamkeit im Alter ist die zweite zentrale Angst, von der ältere und auch jüngere, werden sie zum Thema Alter gefragt, berichten.

Über Angst und Einsamkeit spricht man nicht gerne in der Gesellschaft, um nicht Respekt und Akzeptanz seiner Umwelt zu verlieren.

Das gilt besonders für ältere Menschen, denen gesellschaftlich signalisiert wird, dass sie jung und gesund und fit zu altern haben, um soziale Akzeptanz zu erfahren.

Das Hauptproblem bei der Vorgehensweise gegen Erbschleicher ist, dass es keinen Straftatbestand der Erbschleicherei gibt.

Der Vertrauensmissbrauch ist zwar auf der moralischen Ebene verwerflich, aber strafrechtlich in den wenigsten Fällen kaum angreifbar.

Wir sind hier sehr auf der subjektiven Ebene.

Als Außenstehende ist es sehr schwer, die Sachlage zu durchschauen.

Natürlich kann man auch nicht jede Hilfeleistung von Nachbarn oder anderer Personen gleich als versuchte Erbschleicherei abtun.

Aber die schwarzen Schafe werden immer mehr.

An mich wenden sich Menschen, die nach 20 oder mehr Jahren noch nicht darüber hinweg sind, was ihnen angetan wurde. Am Meisten schmerzt sie, dass sie niemand haben mit dem sie darüber reden können und die sie in ihrer Not ernst nehmen.

Wie ich schon geschrieben habe, ist die Angst ein großes Thema.

Patientinnen und Patienten haben Angst von ihren Pflegekräften im Stich gelassen zu werden – ein Einfallstor für Erbschleicherei. Solche Fälle werden mir immer mehr berichtet. Wenn wir uns mit dem Thema Erbschleicherei beschäftigen kommen wir an den Themen DEMENZ und PFLEGENOTSTAND nicht vorbei. Da sich der Gesetzgeber bis Dato entschlossen hat, dass Erbschleicherei kein Straftatbestand ist möchte ich den Schwerpunkt meiner Aktionen auf die PRÄVENTON legen.

Soweit es meine Zeit neben meiner Vollzeitbeschäftigung zulässt möchte ich gerne als Ansprechpartnerin für Sie Dasein.

Immer wieder sehe ich bestätigt, wie wichtig es ist, in einem geschützten Raum gesellschaftlich nicht oder schwer akzeptierte Gefühle und Themen anzusprechen und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen.

Die Firma Merzendorfer in München stellt mir vorübergehend einen Raum zur Verfügung für persönliche Gespräche.

Wenn Sie das möchten machen wir zeitnah einen Termin aus. Sie können mich unter Email                

                                                    bernadette@mysisteract.de      kontaktieren.

Ich bin dankbar für Mitstreiter und Mitstreiterinnen um die Präventionsmaßnahmen in die Tat umzusetzen.

 

Schwester Bernadette Brommer, Seelsorgerin

 ©www.mysisteract.de 16. April 2018

 
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bernadette@mysisteract.de